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GÖTZ FRITTRANG

Götz Frittrang, geboren 1977 in Friedrichshafen am Bodensee, studierte mit Diplomabschluss Germanistik, Kommunikationswissenschaften und Anglistik in Bamberg. Dort sammelte er erste Bühnenerfahrungen als Moderator des Bamberger Poetry Slam und wechselte dann, als Organisator und ständiger Teilnehmer der Bamberger Comedy Lounge in sein jetziges Tätigkeitsfeld. Er wurde seitdem mit zahlreichen renommierten Kabarettpreisen ausgezeichnet, u.a. mit dem großen Scharfrichterbeil Passau. Götz Frittrang lebt nach Stationen in Oldenburg und Berlin seit Ende 2013 wieder in Bamberg.


Die wahre Biographie


Götz Frittrang, geboren auf der Wilhelm Gustloff, während diese unterging, ist der illegitime Sohn von Hermann Göring und Astrid Lindgren. Er wuchs mit einer falschen Identität in einem russischen Nukleartestgebiet auf, wo er erste literarische Gehversuche mit dem Theaterstück „Kopulierende Mutanten“ machte, dass mit dem Stalinorden ausgezeichnet wurde. Zweimal. Eine Schule besuchte er nie, stattdessen verbrachte er lange Jahre unter den Kopfjägern Borneos und kehrte erst Anfang der 60er Jahre nach Deutschland zurück, wo er sich innerhalb kürzester Zeit mit zwölf Geschlechtskrankheiten infizierte, von denen vier bis dahin noch völlig unbekannt waren. Aus dieser Zeit stammt sein Gedichtzyklus „Brennender Süden“, der von Ernst Jünger als „das eindringlichste Werk moderner Erotika“ bezeichnet wurde. Nachdem er Ende der 70er Jahre aus der von ihm gegründeten RAF rausgeworfen wurde, zog er sich an den Bodensee zurück. Er verarbeitete seine desillusionierenden politischen Erfahrungen aus dieser Zeit in dem Roman „Baader und Meinhof sind doof und stinken.“ Ein Werk, das von Altbundeskanzler Helmut Schmidt als „die Bibel des deutschen Herbstes“ gepriesen wurde. Es war während dieser Zeit am Bodensee, als Götz Frittrang seine Mitgliedschaft in der NSDAP, der SS und dem KGB zugab und ein für alle Mal von seinen bis dahin unbekannt gebliebenen Weltherrschaftsplänen Abstand nahm. Er widmete sich stattdessen ganz der Kunst. In den folgenden Jahrzehnten musizierte, komponierte und verfasste er fantastische Werke von epischen Ausmassen. Kenner bezeichnen sein Gesamtwerk als die Krone dessen, was der menschliche Geist zu schaffen vermag. Es befanden sich revolutionäre wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfindungen ebenso darunter wie Gemälde und Opern. Sein Gesamtwerk musste einige hunderttausend Seiten umfasst haben. Denn nach einem unglücklichen Zwischenfall mit einem vergessenen Teelicht waren es immer noch einige Eimer Asche. Dummerweise stieß sich Götz bei diesem Brand den Kopf und verlor schlagartig das Wissen, welches in seinen rätselhaften Werken verborgen lag. Die Nobelpreiskommission schickte ein Beileidstelegramm. Seit kurzem versucht Götz Frittrang ein Comeback im Kabarettbereich.